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Photovoltaik - Strom aus Sonnenlicht

 

Photovoltaikmodule bestehen mehrheitlich aus Silizium, also aus Quarzsand. Dieser Rohstoff ist ausreichend verfügbar. Aus Silizium werden auch andere Glasprodukte, wie Fensterscheiben oder Glasfaserkabel, hergestellt.

 

Die Module erzeugen Gleichstrom aus Sonnenlicht. Über einen Wechselrichter wird der Gleichstrom in benutzbaren Wechselstrom umgewandelt.

 

Der so gewonnene Strom kann nun sofort selbst verbraucht, gespeichert oder ins örtliche Stromnetz eingespeist werden.


Photovoltaikanlagen können auf unterschiedliche Weise montiert werden, je nach Vorrausetzung.

Aufdachanlage:

Hier werden die Module auf das Dach montiert. Es ist die gebräuchlichste Art der Montage.

 

Vorteile:

  • Die Anlage kann auf jedes bestehende, intakte Dach montiert werden.
  • Es ist meistens die kostengünstigste Photovoltaikanlage.

Nachteil:

  • Manche Menschen empfinden diese Art der Montage als nicht sehr ästhetisch.

 

 

Indachanlage:

Bei der Indachanlage werden die Photovoltaikmodule als Dachhaut montiert. D.h. unter den Modulen befinden sich keine Ziegel, jedoch eine Dachunterkonstruktion wie bei einer normalen Eindeckung und eine Hinterlüftung. Die Modulfläche schliesst mit der eventuell noch bestehenden Ziegelfläche ab oder ersetzt diese ganz. Diese Montageart wird auch oft gewählt, wenn das Dach im Zuge einer Dachsanierung oder bei einem Neubau komplett neu eingedeckt werden muss.

 

Vorteil:

  • Bei einer Dachsanierung oder einem Neubau können die Kosten für die Dachziegel
    eingespart werden.
  • Bei dieser Montageart gelten oft nicht die Vorgaben des Nahbaurechts. Bei Reihenhäusern oder Doppeleinfamilienhäusern kann also das Dach bis an die Grenze des Nachbarn ausgenutzt werden.
  • Die Optik dieser Anlagenart wird als sehr ästhetisch empfunden, weil nichts
    Zusätzliches auf dem Dach angebracht wird.
  • Diese Montageart wird auch bei denkmalgeschützten Gebäuden eher bewilligt als Aufdachsysteme.
Nachteil:

  • Bei intakten, bestehenden Dächern ist diese Montageart aufwändiger zu installieren als eine Aufdachanlage.

 

Anlage vor Kartause Ittingen

 

Flachdachanlage:

Auf flachen Dächern werden die Module auf Ständern mit einer Schräge von 10 bis 15⁰ montiert, damit diese das Sonnenlicht optimal einfangen.

 

Vorteil:

  • Ein Flachdach ist fast unabhängig der Himmelsrichtung mit einer Photovoltaikanlage bebaubar.

 

Carport- oder/und Verandasystem

Auf einen Anbau werden als Schattenspender oder Wetterschutz Solarmodule montiert. Diese Module sind teilweise transparent.

 

Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit die Module als Fassadenschutz oder Balkonverkleidung zu nutzen. Je nach Himmelsausrichtung und Sonneneinfall.


Bei allen Montagearten wird der produzierte Gleichstrom zum Wechselrichter geführt, der ihn in Wechselstrom umwandelt. Wechselstrom ist der Strom, der auch aus jeder Steckdose bezogen wird.

 

Inselanlage:

Hier wird auf ein Gebäude ohne Stromanschluss - z. B. einem Gartenhaus oder einer Berghütte - eine Photovoltaikanlage gebaut und der so gewonnene Strom gespeichert. So wird dieses Gebäude, unabhängig vom Stromnetz oder der Lage, mit Strom versorgt.